Preisgestaltung

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Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH)

Heilpraktiker üben ihren Beruf eigenverantwortlich aus und zählen zu den freien Berufen im Sinne des § 18 EstG.

Die Tätigkeit der Heilpraktiker beruht auf einem zum bürgerlichen Recht gehörenden Dienstvertrag mit dem Patienten. Der Vertrag ist laut § 145 BGB nicht an eine Form gebunden und kann auch ohne ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssige Handlung zustande kommen.

Der Heilpraktiker schließt mit dem Patienten einen Dienstvertrag, der ihn zur Leistung der versprochenen Dienste, wie Bemühungen um Heilung oder Linderung der Krankheit im gegenseitigen Einverständnis, den Patienten zur Gewährung einer Vergütung verpflichtet.

Die Gewährung der Vergütung ist nicht von einem Heilerfolg abhängig, es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht.

Die Erstattung von Heilpraktikerleistungen durch die gesetzliche Krankenkasse ist grundsätzlich nicht gegeben.

Private Versicherungen, Beihilfe-Versicherungen, Post- und Beamtenkassen sowie private Zusatzversicherungen haben ein sehr unterschiedliches Spektrum, was die Erstattung von Heilpraktikerleistungen angeht.

Bitte informieren Sie sich bei ihrer Krankenkasse, in welchem Spektrum Sie mit einer Erstattung rechnen können.

Der Gesamtbetrag der Rechnung ist ohne Abzüge bis zum angegebenen Zeitpunkt an die angegebene Bankverbindung zu entrichten, egal in welchem Rahmen ihre Krankenkasse die Kosten erstattet.

Die Abrechnung erfolgt nach GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker), in das Sie jederzeit beim Fachverband Deutscher Heilpraktiker Einsicht nehmen können.

Sollten Sie einen Termin verschieben müssen, ist dies natürlich kein Problem, jedoch müssen Sie dies spätestens 24 Stunden vor dem eigentlichen Termin erledigen, da ansonsten ein Pauschalbetrag in Rechnung gestellt werden muss.